Arbeitskleidung für Industriemechaniker: das Wichtigste auf einen Blick
- Arbeitskleidung für Industriemechaniker muss Metallspäne, Schmierstoffe und mechanische Belastung dauerhaft aushalten – und dabei volle Bewegungsfreiheit bei Überkopfarbeit und in engen Anlagenbereichen bieten.
- PSA wie Sicherheitsschuhe, Schutzbrillen, Arbeitshandschuhe und Knieschutz nach EN 14404 ist Arbeitgeberpflicht – die Kosten dürfen nicht auf Beschäftigte umgelegt werden.
- Für wechselnde Temperaturen in Produktionshallen bewährt sich das Drei-Schichten-Prinzip: Arbeitsshirts, Arbeitsweste, Fleece- oder Softshelljacke.
- Die BGHM empfiehlt für Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko in der Metallverarbeitung Sicherheitsschuhe der Klasse S3/S7 – mit Durchtrittsschutz und rutschfester Sohle.
- Strauss hält als Komplettausstatter alles bereit, was Industriebetriebe benötigen – Arbeitskleidung, Schuhe und
Arbeitsschutz aus einem Sortiment, mit Mengenrabatten und Logoservice.
Was unterscheidet Arbeitskleidung für Industriemechaniker von normaler Werkstattkleidung?
Wer sich fragt, ob nicht auch eine einfache Cargohose und ein alter Pullover als Kleidung für Industriemechaniker ausreichen, bekommt im Produktionsalltag schnell eine Antwort. Industriemechaniker arbeiten nicht nur mit Werkzeug und Maschinen – sie arbeiten an Maschinen, die laufen, unter Druck stehen oder mit aggressiven Betriebsstoffen gefüllt sind.
Das sind die typischen Belastungen, denen Arbeitskleidung für Industriemechaniker standhalten muss:
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Anforderung an die Kleidung
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Metallspäne, scharfe Kanten
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abriebfeste Materialien, enganliegende Ärmel mit Klettverschlüssen oder Bündchen
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Hydrauliköle, Schmierstoffe, Kühlmittel
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schmutzabweisende Ausrüstung, chemikalienresistente Oberflächen
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enge Anlagenbereiche, Überkopfarbeit
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Stretch-Einsätze, verlängerter Rücken
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Kniepolster und Arbeitshosen nach EN 14404, CORDURA®-Verstärkungen
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wechselnde Temperaturen in Hallen
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Schichtsystem aus Arbeitsshirt, funktionalem Troyer und Weste oder Fleecejacke
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elektrostatisch gefährdete Bereiche (tätigkeitsabhängig)
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ESD-zertifizierte Kleidung nach EN 61340-5-1
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Grundausstattung für Industriemechaniker: Welche Arbeitskleidung gehört von Anfang an dazu?
Wer neu in dem Beruf anfängt, muss sich vollständig ausrüsten bzw. vom Arbeitgeber ausgerüstet werden. Die folgende Tabelle zeigt, welche Arbeitskleidung zur Grundausstattung für Industriemechaniker gehört:
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Produkt
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Menge
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Hinweis
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2 Stück
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je nach Vorliebe
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3–4 Stück
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idealerweise atmungsaktiv und schnell trocknend
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je 1 Stück
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für Außeneinsätze und kühlere Hallenbereiche
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Sicherheitsschuhe (S2 oder S3/S7, SRC/SR)
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1 Paar
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je nach Tätigkeitsprofil und Gefährdungsbeurteilung
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2–3 Paar
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Ölschutz, Grip und Fingerfertigkeit – perfekt für Getriebemontage o. ä.
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1 Box
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Standard für Schutz bei kurzen Eingriffen (z. B. mit Sensoren, Chemikalien)
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Eine vollständige Erstausstattung für Industriemechaniker liegt je nach Produktwahl und -anzahl, Materialqualität und Schutzklasse zwischen 350 und 650 Euro pro Person.
Wichtig für Betriebe und alle Beschäftigten: PSA wie Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe und zertifizierter Knieschutz muss der Arbeitgeber gemäß Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG § 5) nach Gefährdungsbeurteilung vollständig stellen und bezahlen. Normale Arbeitskleidung für Industriemechaniker ohne Schutzfunktion fällt nicht darunter, wird aber in der Praxis oft vom Betrieb gestellt oder bezahlt.
Zusätzlich gilt für Ausbildungsbetriebe und Azubis: Nach BBiG § 14 sind Auszubildenden sämtliche notwendigen Ausbildungsmittel kostenlos bereitzustellen – dazu zählen PSA und ggf. berufstypische Arbeitskleidung.
Arbeitshosen und Overalls für Industriemechaniker
Die Arbeitshose ist das zentrale Kleidungsstück im Arbeitsalltag eines Industriemechanikers. Drei Hosen-Typen sind in der Praxis verbreitet. Alle eignen sich für Industriemechaniker, meist entscheidet die persönliche Vorliebe.
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Bundhose: Klassischer Schnitt mit Hosenbund, lässt sich schnell an- und ausziehen. Gut kombinierbar mit verschiedenen Oberteil-Schichten. Stretch-Einsätze ermöglichen volle Bewegungsfreiheit beim Bücken unter Anlagen oder bei Überkopfarbeiten.
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Latzhose: Durch den Latz besonders zuverlässiger Sitz beim Bücken, Arbeiten in der Hocke oder über Kopf.
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Overall: Deckt den gesamten Körper ab und schützt die darunter liegende Kleidung vollständig vor Öl, Schmutz und Schmierstoffen. Besonders praktisch, wenn Kleidung schnell und vollständig gewechselt werden muss.
Unabhängig vom Typ gilt für alle drei: Qualität zeigt sich in den Details. Was zeichnet eine gute Arbeitshose für Industriemechaniker aus?
- CORDURA®-Verstärkungen an Knien und Gesäß – das Hochleistungsgewebe aus Polyamid (Nylon) ist auf den täglichen Kontakt mit harten Maschinenböden und scharfen Anlagenkanten ausgelegt.
- Arbeitshosen und Kniepolster nach EN 14404/Knieschutz – Arbeitshosen mit Kniepolstertaschen für den Einsatz zertifizierter
Kniepolster bei Bodenarbeiten
- Verstärkte Nähte an Schritt, Gesäß und Taschenöffnungen: den häufigsten Verschleißpunkten
- Durchdachte Taschenaufteilung: Smartphone, Zollstock, Schraubenzieher, Stifte und Kleinteile sind griffbereit, ohne beim Knien oder Bücken zu stören.
- Schmutzabweisende Ausrüstung, z. B. mit speziellen
Waschimprägnierungen, welche die Kleidung wasser- und schmutzabweisend ausrüsten.
- Unsere
Kollektion e.s.industry wurde speziell für den harten Werkstattalltag entwickelt: Hosen, Jacken und Shirts sind bis 75 °C waschbar und damit bestens geeignet für Betriebe, die ihre Arbeitskleidung zentral über einen professionellen Reinigungsservice aufbereiten lassen.
Oberbekleidung für Industriemechaniker: Zwiebelprinzip gewinnt
Wechselnde Temperaturen sind im Produktionsalltag die Regel: kühlere Hallenbereiche, Außeneinsätze bei der Warenannahme oder Serviceaufträge in schlecht beheizten Gebäudeteilen. Wer dafür nur eine Jacke hat, zieht sie entweder zu selten aus oder zu selten an. Das Drei-Schicht-Prinzip löst dieses Problem systematisch.
- Basisschicht (Funktionsshirt): transportiert Feuchtigkeit vom Körper weg, hält die Haut auch bei körperlicher Belastung trocken. Flache Nähte sorgen für ein angenehmes Tragegefühl.
- Wärmeschicht (
Fleecejacke oder
Arbeitsweste): isoliert in Pausen und bei geringer Aktivität, lässt sich beim intensiven Arbeiten schnell ablegen. Eine Weste lässt die Arme frei – praktisch bei Montagearbeiten, bei denen volle Beweglichkeit gefragt ist.
- Außenschicht (z. B.
Softshelljacke): schützt vor Wind und leichtem Spritzwasser, bleibt dabei flexibel genug für Überkopfarbeit und enge Anlagenbereiche.
Für Industriemechaniker sind zwei Details besonders relevant: Der verlängerte Rücken verhindert, dass die Jacke beim Bücken unter Anlagen hochrutscht. Enganliegende Bündchen – per Klettverschluss oder Strickbund – halten die Ärmel in der Nähe von laufenden Maschinenteilen sicher an Ort und Stelle.
Normen und PSA-Anforderungen in der Metallverarbeitung
Schutzkleidung in der Industrie ist kein Thema, das man dem Zufall überlässt. Relevante Normen legen fest, was Kleidung leisten muss – und was das konkret für den Träger bedeutet:
- EN ISO 13688 ist die Basisnorm für Schutzkleidung. Sie legt allgemeine Anforderungen an Ergonomie, Unschädlichkeit, Größenbezeichnung und Kennzeichnung fest – jede zertifizierte Arbeitsschutzkleidung muss diese Norm erfüllen.
- EN 14404 regelt den Knieschutz bei Arbeiten im Knien. Kniepolster nach dieser Norm sind in Typ 1 (für harte Böden) und Typ 2 (für weiche oder unebene Untergründe) unterteilt. Für Industriemechaniker, die regelmäßig auf Betonböden oder Metallrosten knien, ist zertifizierter Knieschutz keine Komfortfrage – sondern langfristiger Gelenkschutz.
- EN 61340-5-1 (ESD-Schutz) ist relevant, sobald Industriemechaniker in elektrostatisch gefährdeten Bereichen arbeiten – etwa bei der Instandhaltung von Steuerungskomponenten, Frequenzumrichtern oder Sensorik. ESD-zertifizierte Kleidung leitet elektrostatische Ladungen kontrolliert ab und schützt empfindliche Elektronik vor Beschädigung durch Entladung. Ob ESD-Schutz notwendig ist, legt die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs fest.
Die DGUV Regel 112-189 gibt Arbeitgebern Orientierung für den Einsatz von Schutzkleidung: Sie legt fest, welche Schutzkleidung für welche Gefährdungen – mechanische Einwirkungen, thermische Belastung, Chemikalien – geeignet ist und wie die Auswahl auf Basis der Gefährdungsbeurteilung zu treffen ist. Die zuständige Berufsgenossenschaft für Industriemechaniker ist die BGHM (Berufsgenossenschaft Holz und Metall).
Sicherheitsschuhe für Industriemechaniker – welche Schutzklasse ist Pflicht?
Metallspäne auf dem Boden, Öl- und Kühlmittelreste auf Betonböden, schwere Bauteile – die Gefährdungslage in der Metallverarbeitung macht
Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345 zur Pflicht. Alle Schuhe nach dieser Norm verfügen über eine Zehenschutzkappe, die einem Aufprall von mindestens 200 Joule standhält. Die Schutzklassen unterscheiden sich darüber hinaus wie folgt:
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Schutzklasse
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Durchtrittsschutz
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Wasserabweisung
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typischer Einsatz
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S1P
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ja
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nein
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trockene Produktionsbereiche, leichte Montage innen
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S2
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nein
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bis 60 Minuten
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Werkstatt, Instandhaltung mit geringerem Risiko
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S3/S7
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ja
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ja (S7 ist sogar wasserdicht)
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Metallverarbeitung mit erhöhtem Risiko, Außeneinsatz
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Die BGHM empfiehlt für Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko in der Metallverarbeitung
Sicherheitsschuhe der Klasse S3 bzw.
S7 – mit Durchtrittsschutz und profilierter Laufsohle. Welche Klasse konkret vorgeschrieben ist, legt die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs fest.
Unabhängig von der Schutzklasse ist die SRC/SR-Zertifizierung für Industriemechaniker besonders relevant: Sie bescheinigt Rutschfestigkeit auf glatten, nassen oder öligen Böden – typische Untergrundvarianten in Produktionshallen und Werkstätten.
Wer in elektrostatisch gefährdeten Bereichen arbeitet, benötigt zusätzlich die ESD-Kennzeichnung am Schuh. ESD-Schuhe leiten elektrostatische Ladungen kontrolliert über die Sohle ab und verhindern Entladungen an empfindlichen Bauteilen.
Komplettausstattung für Industriebetriebe – Strauss als zuverlässiger Partner
Einheitliche Ausstattung für ein ganzes Werkstattteam – das klingt einfacher als es oft ist. Unterschiedliche Anbieter, fehlende Größen, unpassende Qualitäten machen die Beschaffung aufwendiger als nötig. Gerade in Produktionsbetrieben mit hoher Mitarbeiterzahl oder häufigen Neueinstellungen kostet das Zeit und Nerven. Strauss liefert die komplette Ausstattung aus einem Sortiment – Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe und Schutzausrüstung in einem Bestellvorgang:
- 98 % Lagerverfügbarkeit – Nachbestellungen und Neueinstellungen ohne Wartezeiten, auch bei kurzfristigem Bedarf
- Lieferung in 2–4 Werktagen – auch bei Sammelbestellungen für ganze Teams
- Größen von XS bis 8XL – inklusive Lang- und Kurzgrößen sowie Damenschnitten für gemischte Teams
- Mengenrabatte bereits ab geringer Stückzahl – Mengenvorteile rechnen sich auch für kleinere Betriebe
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Logoservice &
CI Configurator MYDESIGN – Arbeitskleidung ganz einfach gestalten und veredeln
- langfristige Kollektionsverfügbarkeit – gleiche Produkte über Jahre nachbestellbar; kein aufwendiges Neusuchen bei Ersatzbedarf
E-Procurement: maßgeschneiderte Beschaffung für Kfz-Betriebe Mit Strauss MyShop erhalten Betriebe einen individuellen B2B-Webshop, der sich in bestehende ERP-Systeme integrieren lässt. Das Sortiment lässt sich auf den eigenen Bedarf eingrenzen, Bestellungen gehen direkt mit Firmenlogo raus und über flexible Rollenvergabe behalten Einkaufsverantwortliche den Überblick über Budgets und Berechtigungen.
FAQ: häufig gestellte Fragen zur Arbeitskleidung für Industriemechaniker
Reicht ein normaler Overall für Industriemechaniker?
Ein Arbeitsoverall schützt die darunter liegende Kleidung vor Öl und Schmutz – das ist sein klarer Vorteil. Er reicht als Arbeitskleidung für Industriemechaniker aber nur dann aus, wenn er auf die konkreten Belastungen ausgelegt ist: abriebfestes Material, enganliegende Ärmel ohne lose Enden, schmutzabweisende Oberfläche.
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitskleidung und PSA?
Arbeitskleidung schützt vor Schmutz und Verschleiß, ist aber nicht automatisch Persönliche Schutzausrüstung (PSA). PSA ist Kleidung oder Ausrüstung, die vor einem konkret definierten Gefährdungsrisiko schützt – zum Beispiel Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345, Knieschutz nach EN 14404 oder ESD-Kleidung nach EN 61340-5-1. Die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers legt fest, welche Ausrüstung als PSA gilt.
Welche PSA muss der Betrieb stellen – und wer zahlt?
Der Arbeitgeber ist nach ArbSchG §5 verpflichtet, auf Basis der Gefährdungsbeurteilung geeignete PSA bereitzustellen. Die Kosten für Anschaffung, Reinigung und Ersatz trägt der Betrieb vollständig – eine Kostenbeteiligung der Beschäftigten ist nicht zulässig. Normale Arbeitskleidung ohne Schutzfunktion fällt nicht automatisch unter PSA. Ob der Betrieb sie stellt, hängt von internen Regelungen und dem Arbeitsvertrag ab.
Muss der Ausbildungsbetrieb Industriemechaniker-Azubis mit Arbeitskleidung ausstatten?
Ausbildungsbetriebe sind nach BBiG §14 verpflichtet, Auszubildenden die zur Ausbildung notwendigen Ausbildungsmittel kostenlos zu stellen. Dazu zählt auch Arbeitskleidung, wenn sie für die Ausbildung erforderlich ist. PSA muss in jedem Fall vom Betrieb bereitgestellt und bezahlt werden. Im Zweifelsfall geben die zuständige IHK oder die BGHM Auskunft über die konkreten Pflichten.
S1P oder S3/S7 – welche Sicherheitsschuhe brauche ich als Industriemechaniker wirklich?
Die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers ist die verbindliche Grundlage. Als Orientierung: Die BGHM empfiehlt für Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko in der Metallverarbeitung S3/S7 – mit Durchtrittsschutz und profilierter Laufsohle. S1P ist bei reiner Innenarbeit auf trockenen Böden mit geringerem Gefährdungspotenzial zulässig. In jedem Fall sollte die SRC/SR-Zertifizierung für Rutschfestigkeit auf öligen Böden vorhanden sein.
Brauche ich als Industriemechaniker ESD-Schutzkleidung?
Nicht grundsätzlich – aber in bestimmten Einsatzbereichen ja. Wer an Steuerungskomponenten, Frequenzumrichtern, Sensorik oder anderen elektrostatisch empfindlichen Bauteilen arbeitet, braucht ESD-zertifizierte Kleidung nach EN 61340-5-1 und ESD-Schuhe. Ob ESD-Schutz notwendig ist, legt die Gefährdungsbeurteilung fest. ESD-Kleidung darf nicht mit Weichspüler gewaschen werden, da dieser die leitfähigen Eigenschaften zerstört.
Wie wäscht man ölverschmierte Arbeitskleidung von Industriemechanikern richtig?
Ölflecken direkt nach der Schicht mit flüssigem Spülmittel vorbehandeln, kurz einwirken lassen und dann bei der auf dem Pflegeetikett angegebenen Temperatur waschen – meist 40 bis 60 °C. Keinen Weichspüler verwenden, da er Imprägnierungen und ESD-Ausrüstungen dauerhaft beschädigt. Bei stark verschmutzter Kleidung empfiehlt sich eine professionelle Industriewäscherei, die normgerecht reinigt und Schutzfunktionen erhält. Für Betriebe, die Teamkleidung regelmäßig industriell waschen lassen, bietet Strauss mit der Kollektion
e.s.industry speziell darauf ausgelegte Arbeitskleidung.
Was kostet eine Erstausstattung für Industriemechaniker?
Eine vollständige Grundausstattung – zwei Arbeitshosen oder Overalls, Arbeitsshirts, Weste, Arbeitsjacke, Sicherheitsschuhe und Handschuhe – liegt je nach Materialqualität, Schutzklasse und Anzahl der Wechselteile zwischen 350 und 650 Euro pro Person. Für Betriebe, die mehrere Mitarbeiter gleichzeitig ausstatten, lohnen sich größere Abnahmemengen zu Mengenrabatten, die die Kosten pro Person spürbar senken können.
Gibt es Arbeitskleidung für Industriemechanikerinnen und gemischte Teams?
Ja. Standardschnitte in Herrengrößen sitzen an weiblichen Körperproportionen oft nicht gut – das schränkt Bewegungsfreiheit ein und beeinträchtigt die Schutzfunktion. Strauss bietet
Arbeitshosen,
Jacken und vieles mehr in
Damenschnitten mit denselben funktionalen Eigenschaften wie die Herrenmodelle: CORDURA®-Verstärkungen, Stretch-Einsätze, schmutzabweisende Ausrüstung und durchdachte Taschenaufteilung. Sicherheitsschuhe sind ebenfalls in breiter Größenvielfalt erhältlich, zertifiziert nach EN ISO 20345. Damen- und Herrenmodelle aus denselben Kollektionen lassen sich kombinieren – für ein einheitliches Erscheinungsbild im gemischten Team.